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Smarte Lautsprecher sind die „Wohnung“ digitaler Sprachassistenten. Amazon hat mit Amazon Echo bereits einen internetbasierten intelligenten Assistenten mit Lautsprecherfunktion entwickelt. Mit Hilfe der Keywörter, wie Alexa, Echo, Amazon oder Computer wird der Sprachassistent gestartet. 15.000 Fähigkeiten soll der intelligente Assistent bereits beherrschen. Dazu gehören nützliche wie ungewöhnliche Sprachbefehle, auf die das Gerät reagiert. Alexa kann den Abfallkalender checken, das Smartphone oder Tablet wiederfinden, Routen berechnen, Informationen geben, das Licht aus-und einschalten – und Vieles mehr.

 

Cortana, Spark, Alexa: Digitale Sprachassistenten und ihre Möglichkeiten

Zahlreiche dieser bereits im Home-Bereich verwendeten Funktionen können in der Office-Variante "Alexa for Business" verfeinert werden. Kalendereinträge können geprüft und Videokonferenzen durch Sprachsteuerung gestartet werden. Aber nicht nur Amazon Web Services (AWS) beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung des digitalen Sprachassistenten zum Bürohelferlein, sondern auch Cisco kündigte seinen Spark Assistant an. Dieser kann über den Sprachbefehl „Hey Spark!“ und einer entsprechenden Aufforderung Videokonferenzen starten. Das Projekt befindet sich derzeit noch in der Erprobungsphase. Wenn alles funktioniert, können Mitarbeiter mit Spark einem Meeting beitreten, es aufzeichnen, es beenden, einen Kollegen anrufen, Protokoll führen und weitere Organisationsaufgaben übernehmen.

Microsoft hingegen stellte für Windows 10 seine Assistentin Cortana vor: „Cortana ist Ihre digitale Assistentin. Sie hilft Ihnen, Dinge zu erledigen.“ Cortana ist unter anderem fähig, Zeit-, orts- oder personenbezogene Erinnerungen abzurufen; Pakete, Sportmannschaften, Interessen und Flüge nachzuverfolgen; E-Mails und SMS zu senden; den Kalender zu verwalten; Listen zu erstellen; Fakten, Dateien, Orte und Infos suchen sowie diverse Apps im System öffnen. Zudem ist die KI-Cortana komplett in die Office-365-Applikation eingebunden.

 

Alexa for Business: KI zieht ins Office ein

Vor allem auch Alexa hat ausgeprägte, für das Office nutzbare Fähigkeiten und könnte den digitalen Arbeitsplatz revolutionieren. Besonders in einer gemeinsamen Verbindung mit sogenannten Business-Software-Lösungen kann sich Alexa noch als nützlich erweisen. Eine Vielzahl von Unternehmen, darunter u.a. Salesforce, SAP und ServiceNow integrieren derzeit Alexa for Business in ihre eigene Software. Capital One arbeitete an einer Fähigkeit von Alexa, die der IT-Abteilung die Möglichkeit verleiht, den Systemstatus einer Schnellüberprüfung zu unterziehen und Updates über Sicherheitsvorfälle zu beziehen. WeWork hingegen erprobte, wie Mitarbeiter mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Meetingräume buchen können.


Amazon Web Services stellte auf seiner Entwicklerkonferenz re:Invent im letzten Jahr eine cloudbasierte Lösung vor, mit der Meeting-Protokolle automatisch verfasst werden können. Einige der Funktionen, die Alexa for Business beherrscht, sind:


1. Alexa kann Ihnen über den Astrobot E-Mail-Assistenten E-Mails vorlesen, sie löschen, sie archivieren oder eine von zehn vorgefertigten Antworten absenden.


2. Mit Quick Events können Veranstaltungen leicht und schnell in den Google Kalender aufgenommen werden.


3. Telefonanrufe können mit Hilfe des abonnierten Service RingByName automatisiert über einen Sprachbefehl gesteuert werden.


4. Die Cloud Admin verschafft Ihnen per Alexa-Sprachbefehl einen Überblick über Ihre (AWS-)Server-Instanzen und die anfallenden Cloud-Kosten.


5. Alexa ist an den Social Media Kanal LinkedIn durch die Lösung CheckedIn angebunden. Damit können Sie ihre LinkedIn-Kontakten Mitteilungen senden.


Alexa ist sowohl über die Echo-Device, als auch über PC und Smartphone steuerbar.

 

Digitale Helferlein im Kontext des Digital Workplace

Die Verbindung von intelligenter Sprachsteuerung und fundierter Software könnte den Arbeitsalltag entscheidend erleichtern. Dies ist auch im Hinblick auf den Digital Worksplace von Bedeutung. Hinter dem Ausdruck "digitaler Arbeitsplatz" verbirgt sich eine zentralisierte, digitalisierte und mobil zugängliche Arbeitsplattform. Auf der Arbeitsplattform werden alle benötigten Anwendungen, Informationen und Services bereitgestellt, mit denen Mitarbeiter vernetzt und effizient ortsunabhängig und mobil zusammen arbeiten können. Dazu gehören u.a. das Customer Relationship Management (CRM) sowie das Enterprise Resource Planning (ERP) integriert. Digital Workplaces sind auch vom Arbeitszeitmodell des Unternehmens stark abhängig. Mit dem digitalen Arbeitsplatz sollen ein erleichtertet Zugang zu den benötigten Informationen sowie ein schnellerer Informationsaustausch vorangetrieben werden. Dies soll die Flexibilität und Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowie seiner Mitarbeiter steigern, die Mitarbeiterbindung durch mehr Zufriedenheit und Motivation erhöhen und den Workflow verbessern.


Zu einem digitalen Arbeitsplatz passen die digitalen Helferlein gut, da Sie die Effizienz der Arbeitsprozesse erhöhen sollen. Derzeit befinden sich viele dieser Projekte noch in der Erprobungs- und Testphase. Über kurz oder lang werden aber wahrscheinlich immer mehr digitale Hilfsmittel in den Büros zum Einsatz kommen.

 

Quelle: computerwoche.de

 

 

 

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