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Aus Gründen einer möglichen Überhitzung rief Hewlett-Packard (HP) einen Teil seiner bislang verkauften Akkus im Januar 2018 zurück. Der PC-Hersteller veröffentlichte eine Liste der betroffenen Akkus und stellte außerdem ein BIOS-Update zur Verfügung, welches Akkus in einen sogenannten Akkusicherheitsmodus versetzen sollen.

Der Akkusicherheitsmodus solle laut HP nur für HP Produkte verwendet werden, die vom Rückruf betroffen seien. Die Validierung des Akkus kann über ein von HP bereitgestelltes Programm erfolgen und soll laut Angaben des Herstellers nicht länger als 30 Sekunden dauern. Erst nachdem der Akku als betroffen qualifiziert sei, solle das BIOS-Update erfolgen und das System danach neu gestartet werden. Durch eine Aktivierung des Akkusicherheitsmodus würde der Akku verständig entladen und ein erneutes Aufladen bis zur Deaktivierung verhindert. Das Umschalten in den Akkusicherheitsmodus ermögliche eine Weiterverwendung des Gerätes unter alleiniger Verwendung des Netzteiles. HP rät dazu, den Modus bei betroffenen Geräten umgehend zu aktivieren.

 

Betroffen sein können laut HP folgenden Produkt-Serien:

 akku

© Hewlett-Packard

 

Nach der Validierung und dem Download des BIOS-Updates besteht es für HP-Kunden die Möglichkeit, an einem Ersatzbestellprogramm teilnehmen. Die betreffenden Akkus können von einem autorisierten Techniker kostenfrei ausgetauscht werden. Auch einen kostenlosen Ersatz-Akku können die Betroffenen in Anspruch nehmen. Weitere Hinweise können HP-Kunden aus den FAQ des Herstellers erfahren.

Laut HP sind insgesamt nur circa 0,1% Prozent der global vertriebenen HP Systeme der vergangenen zwei Jahre betroffen. Dennoch seien aus Gründen der Sicherheit schnelle Gegenmaßnahmen getroffen wurden, um das Risiko einer Brandgefahr möglichst gering zu halten.

 

Quellen: pcwelt.de 

 

 

 

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